Samstag, 21. Dezember 2013

Mdina - Rabat - Dingli Cliffs


Eine einzige Erhöhung von Bedeutung ist Mdina (Imdina). Die alte Hauptstadt von den Römern erbaut und liebevoll Melita gerufen, ist eine sandfarbene Ansammlung von Kirchen, Museen und Palästen. Im Zentrum thront die Kathedrale mit roter Kuppel. Zu Fuß durch die Vielzahl der schmalen Gassen entlang an ockerfarbenen Mauern lassen der Phantasie freien Lauf über das Verborgene hinter den hochgezogen Wänden. Das eine oder andere Gittertor geben Einblick in einen üppigen Obstgarten in dem selbst im Dezember schwere reife Orangen und Zitronen die Äste zu Boden hängen lassen. Eine weise Entscheidung diese Insel im Winter zu besuchen, denn das Gemäuer und die Enge der Bauten bringen an einem Hochsommertag die heiße Luft zum Stehen. Kleine Restaurants und Cafés mit überdachten Höfen laden zum Verweilen ein, manche bieten auch eine Terrasse mit Fernblick und Brise all-inklusive. Am frühen Nachmittag ein köstlicher Cappuccino mit fruchtigem Grappa lassen die müden Glieder wieder zum Leben erwachen.


Außerhalb von Mdina liegt Rabat. Wo soll dieser Stadtteil auch sonst liegen, denn Rabat bedeutet übersetzt Vorort. Hier zeigt sich eine große mächtige Kirche namens San Pawl. Sie gibt sich verschlossen, die Kirchenhäuser lassen am Nachmittag keinen Gläubigen oder Touristen ein, denn der Besitzer des Schlüssels und der Wächter des Gotteshauses hält Mittagssiesta bis zur Abendmesse. Selbst von Außen ist die Großzügigkeit des Raumes auszumachen.




Die Dingli Cliffs stellen ein Highlight zum Sonnenuntergang dar. Nicht nur Touristen, ausgerüstet mit Fotoapparat und höchster Erwartung, fahren in den Westen. Nein, auch die Malteser. Ob jung oder alt sitzen in ihren Autos mit Ausrichtung zur verabschiedenden Sonne. So gegen 16.30 Uhr beginnt das winterliche Abendspektakel. Die Luft wird merklich kühler die Verliebten und Vermählten kuscheln sich in Erwartung des Austausches an Körperwärme zusammen. Die Sonne geht als rote Scheibe zu Wasser. Die Beobachter hauchen ihren warme Luft wie Schornsteine in den Himmel.

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